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Bericht: 1. Herren - TuS Holthusen

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Regionsoberliga Ems-Jade Herren
HSG Neuenburg/Bockhorn – TuS Holthusen 23:18 (10:10)

Doublesieger! Doublesieger! Hey! Hey! So jubelten die Handballer der Regionsoberliga-Handballer von der HSG Neuenburg/Bockhorn nach dem Heimsieg gegen den Zweitplatzierten TuS Holthusen. Nach dem 23:18-Heimerfolg feierten die Männer um Trainer Bernd Frosch den verdienten Meistertitel in der Regionsoberliga und steigen nun mit einjähriger Verspätung in die Landesklasse auf.

Die Voraussetzungen waren vor dem Spiel klar: Ein Sieg oder ein Unentschieden musste für HSG-Handballer her. Doch der TuS Holthusen (die wohl nur auf die Meisterschaft aus war und auf den Aufstieg in die Landesklasse verzichtet hätte) wollte seine starke Saison ebenfalls krönen. Beide Mannschaften traten daher in voller Kaderstärke an, so dass die rund 250 Zuschauer sich auf ein spannendes und kampfreiches Spiel freuen konnten. Die Neuenburger bauten dabei auf ihre eigene Heimstärke. Schließlich ist man seit März 2016 (damals noch in der Landesklasse) in der eigenen Halle ohne Punktverlust und wollte diese Serie mit in die neue Landesklassen-Saison mitnehmen.

Es waren aber die Gäste, die besser in das Spiel fanden. Die Neuenburger haderten wieder einmal mit ihrer fahrlässigen Angriffsbemühungen und liefen dadurch zunächst einem Rückstand hinterher. Verlassen konnte man sich aber wieder einmal auf die starke Defensivleistung. Dadurch konnte sich der Gast nicht wesentlich absetzen und als dann auch die Neuenburger das Torewerfen begannen glich man beim 5:5 nach rund zehn Minuten wieder aus. Dennoch wollte es mit einer Führung in Halbzeit eins nicht klappen. Die Vorteile lagen immer noch beim Gast, so dass diese beim 6:8 nach rund 17 Minuten in Führung lagen. Die Neuenburger ließen sich aber nicht abschütteln und glichen beim 9:9 wieder aus, ehe es beim 10:10 in die Pause ging.

Das an diesem Tag die Abwehr der Schlüssel zum Erfolg werden soll deutete sich bereits in der ersten Hälfte an und sollte in der zweiten Halbzeit zunächst fortgeschrieben werden. Die Ostfriesen kamen gegen das Abwehrbollwerk der Neuenburger überhaupt nicht mehr zum Zug. Zwischen der Minute 25 und 42 ließen die Hausherren keinen einzigen Treffer zu und stellten damit die Weichen für den Erfolg. Auch im Angriff kamen die Südfriesländer immer besser in das Spiel und konnten mit einigen schönen Spielzügen sich auf 16:10 nach rund 41 Minuten absetzen. Das Spiel war aber noch lange nicht entschieden, aber man hatte mehr und mehr das Gefühl, dass nichts mehr anbrennen sollte. Zu gut stand die Neuenburger Defensive an diesem Tag. Auch wenn einige leichtsinnige Entscheidungen im Angriff den Gegner noch einmal auf 19:16 heran brachte, so hatten die Neuenburger die richtige Antwort parat und konnte sich wieder auf fünf Treffer absetzen. Die letzten Minuten wurde das Ergebnis verwaltet und am Ende wurde das Spiel mit 23:18 gewonnen und in der dritten Halbzeit in der hiesigen Diskothek bis in den Morgengrauen entsprechend gefeiert.

Etwas getrübt wurde die Stimmung, dass von der Region Ems Jade leider kein Vertreter vor Ort war um eine offizielle Ehrung für die Meisterschaft vorzunehmen. Schließlich war ja klar, dass an diesem Tag in der Zeteler Halle der Meister gekürt werden sollte, egal ob die heimische HSG oder der Gast aus Holthusen.

Ein kurzer Ausblick auf die neue Saison: Die Mannschaft bleibt komplett zusammen und geht damit sehr Zuversichtlich in die neue Spielzeit, wo das Ziel Klassenerhalt so früh wie möglich umgesetzt werden soll. Dank geht an alle Helfer und Sponsoren ohne die es einfach nicht möglich ist die Belastungen einer Spielzeit zu stemmen.

Fazit: Doublesieger! Doublesieger! Hey! Hey! Auf in die Landesklasse! Wir kommen, um zu bleiben!

Spielfilm: 2:3 (5. Min), 4:5 (10.), 6:7 (15.), 7:8 (20.), 9:10 (25.), 10:10 (Halbzeit), 12:10 (35.), 15:10 (40.), 17:12 (45.), 19:16 (50.), 21:16 (55.), 23:18 (Endstand)

Die Neuenburger spielten mit: Lars Buschmann und Harald Niesel im Tor, Ronny Semler, Jonas Reuter, Jarne Eden, Devin Guenster (4), Stefan Thunemann (3/3), Bernd Bohlken (7), Jochen Silk (4), Tobias Kache (3), Henning Wuttke, Konstantin Pawils, Finn Ahrens, Nils Stulke (2).

   
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