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Bericht: 1. Herren - TSG Hatten/Sandkrug II

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Landesklasse Weser-Ems Nord Herren
HSG Neuenburg/Bockhorn – TSG Hatten/Sandkrug II 26:24 (16:10)

Auch zum Jahresauftakt können die die Landesklassen-Handballer der HSG Neuenburg/Bockhorn mit einem Erfolg glänzen und festigen damit weiter ihren Platz in der Spitzengruppe. Im Spiel gegen die abstiegsgefährdete TSG Hatten/Sandkrug II hatten die Neuenburger das Spiel lange Zeit im Griff und sahen zehn Minuten vor dem Ende bereits wie der sichere Sieger aus. Doch der Gegner kämpfte sich noch einmal in das Spiel zurück und witterte vier Minuten vor dem Ende noch einmal Morgenluft, doch am Ende rannte den Gästen die Zeit davon, so dass die Neuenburger das Spiel mit 26:24 für sich entscheiden konnte.

Auch in diesem Spiel musste Trainer Frosch auf einige Spieler verzichten (Carstens, Pawils, Niesel, H. Wuttke), dennoch konnte man mit einem 13er-Kader in das Spiel gehen und war sehr optimistisch den Erfolg aus dem Hinspiel zu wiederholen. Die große Unbekannte war die lange Winterpause, welche beiden Mannschaften im Verlaufe des Spiels dann auch anzusehen war, da hier und da dann doch sehr viele technische Fehler die beiden Trainer zur Verzweiflung brachte.

Vor allem in den ersten Minuten merkte man die Pause insbesondere den Neuenburger Angriff an. Zahlreiche freie Würfe wurden durch den gegnerischen Keeper vereitelt. Auch wurden viele Angriffe viel zu früh und ohne klare Chancen abgeschlossen, so dass die gegnerische Defensive nur wenig Mühe hatte. Aufgrund dessen fielen bis zur Minute zehn nur sieben Treffer (4:3). Erst danach kamen die Neuenburger besser in das Spiel und konnten sich dabei vor allem auf Kreisläufer Tobias Kache verlassen, welcher in dieser Phase immer wieder durch Jochen Silk und Bernd Bohlken eingesetzt werden konnte und seine sechs Treffer alle in Halbzeit eins erzielte. Die Neuenburger setzten sich damit nach und nach ab und konnten in der Defensive sich heute auch auf einen bärenstarken Torwart Prill verlassen, welcher dem Gegner mit seinen Paraden immer wieder den Zahn zog. Zwischen der Minute 19 und 25 ließ man keinen Treffer zu und erzielte seinerseits fünf Tore und konnte sich so auf 15:8 absetzen, ehe beim 16:10 die Seiten gewechselt wurden.

Auch in Halbzeit zwei konnten die Neuenburger ihren herausgearbeiteten Vorsprung lange halten, allerdings nicht mehr weiter ausbauen. Dazu war man im Angriff oft immer zu ideenlos und schloss zahlreiche Angriffe überhastet ab. Einzig den gut aufgelegte Devin Guenster war noch auf treffsichersten und erzielt am Ende insgesamt acht Treffer. Das der Vorsprung nicht weiter schmolz lag an der starken Defensive, welche zusammen mit einem in Höchstform agierenden Torwart Prill den Gegner weiter auf Distanz hielt. Bis zur Minute 47 hat sich am Spielstand kaum was verändert (22:16) und man hatte nicht das Gefühl, dass die Gäste das Spiel noch drehen könnten. Danach aber kam ein noch heftigerer Bruch in das Neuenburger Spiel. Einige Spielerwechsel von Trainer Frosch fruchteten nicht so wie gewünscht und die gute Gäste-Abwehr eroberte immer mehr Bälle, was dazu führte, dass die Südoldenburger über zahlreiche Tempogegenstöße den Rückstand nach und nach verkürzten und das Spiel beim 23:21 in Minute 56 plötzlich wieder offen war. Zwei wichtige Treffer von Stefan Thunemann zum 24:21 (57 Min.) und 25:22 (59. Min) zerstörten dann alle Hoffnungen des Gegners hier was Zählbaren mitzunehmen und die Neuenburger feierten einen 26:24-Sieg und geht damit als Tabellendritter in das kommende Nachholspiel gegen die HG Jever/Schortens.

Fazit: Erfolgreiche Jahresauftakt, aber noch viel Sand im Getriebe. Man merkte die lange Pause doch zahlreichen Spielern an.

Spielfilm: 2:1 (5. Min), 4:3 (10.), 7:6 (15.), 11:8 (20.), 14:8 (25.), 16:10 (Halbzeit), 17:12 (35.), 19:13 (40.), 20:15 (45.), 22:17 (50.), 23:20 (55.), 26:24 (Endstand).

Die Neuenburger spielten mit: Florian Prill und Lars Buschmann im Tor, Ronny Semler, Jonas Reuter (2), Devin Guenster (8), Stefan Thunemann (2), Bernd Bohlken (6/4), Jochen Silk (2), Tobias Kache (6), Fiete Wuttke, Niclas Bredehorn, Finn Ahrens, Nils Stulke.

   

   

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