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Bericht: 1. Herren - SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn

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Landesklasse Weser-Ems Nord Herren
HSG Neuenburg/Bockhorn - SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn 37:25 (20:11)

Einen souveränen und in der Höhe auch etwas überraschenden Heimsieg konnten Landesklassen-Handballer der HSG Neuenburg/Bockhorn im Nachholspiel gegen die SG SV Friedrichsfehn/TuS Petersfehn feiern. Dabei überzeugte die Mannschaft in allen Mannschaftsteilen, so dass man mit 8:2 Punkten um die Tabellenspitze spielt.
Gute Voraussetzungen hatte Trainer Frosch zu diesem Spiel, da die meisten Akteure Einsatzfähig waren. Lediglich die Langzeitverletzten jochen Silk und Henning Wuttke, sowie die privat verhinderten Arne Boer, Fiete Wuttke und Ronny Semler fehlten aus dem breiten Kader, so dass Trainer Frosch am Ende mit dreizehn Mann in das Spiel gehen konnte. Beim Gegner – die in der vorangegangenen Woche um Verlegung baten – sah die Personalsituation mit zwölf Mann zwar ähnlich gut aus, allerdings fehlten auch hier einige Stammspieler. Nach der langen Herbstpause brannten die Neuenburger darauf nun endlich wieder ins Wettkampfgeschehen einzugreifen, da man sich in der Tabelle oben auch weiter festsetzen wollte.

Doch zu Beginn des Spiels war bei beiden Mannschaften die lange Pause noch etwas anzumerken. Wenig zwingende Situationen und schlechte Abschlüsse auf beiden Seiten ließen die ersten fünf Minuten gerade einmal zwei Tore (1:1) zu. Erst danach kam der Motor der Neuenburger besser in Fahrt, so dass man aus den verschiedensten Positionen immer wieder zum erfolgreichen Torabschluss kam. So setzte man sich bis zur Minute elf beim 7:2 erstmalig auf fünf Treffer ab. Die Gäste kamen danach zwar etwas besser in das Spiel, entscheidend verkürzen konnte man nicht. Die Neuenburger, welche vor allem in der Defensive nur wenig zuließen, schalteten erneut einen Gang hoch und hatten in Minute 19 bereits einen 13:5-Vorpsrung herausgeworfen und es bahnte sich ein Debakel für die Gäste an. Doch wer die Gäste kennt, der weiß auch, dass diese sich nie aufgeben und über Kampfeswillen schnell auch wieder zurück in das Spiel finden können. Diese Phase kam dann im Anschluss, als Rückraumspieler Hendrik Harms mit fünf Treffern das Spiel bis zum 15:10 wieder etwas offener gestalten konnte. Die Neuenburger aber ließen sich nicht wirklich beeindrucken und brannten zum Ende der Halbzeit noch einmal ein Feierwerk ab, so dass die gute Gästephase schnell wieder verpuffte. Beim 20:11 für die HSG wurden die Seiten gewechselt.

Den Beginn der zweiten Halbzeit sowie immer mal wieder etwas Unkonzentrierte Phasen führte dazu, dass in den ersten zehn Minuten der zweiten Halbzeit das Spiel noch ausgeglichen war. Doch der sowieso in Halbzeit eins schon gut aufgelegte Lars Buschmann steigerte sich im gesamten Verlauf des Spiels immer weiter, und vereitelte neben vier 7m-Würfen auch noch zahlreiche weitere Abschlüsse des Gegners und damit entwickelte die eh schon starke Defensive der Neuenburger immer mehr zu einem unüberwindbaren Bollwerk. Auch im Angriff waren die Neuenburger sehr vielseitig. Insgesamt neun Torschützen konnte Trainer Frosch am Ende verbuchen und ließen somit dem Gegner kaum eine Möglichkeit sich auf das Spiel der Neuenburger einzustellen. Die Südfriesländer vergrößerten so den Abstand auf bis zu 16 Treffer (33:17 in Minute 52) und steuerten einem deutlichen Sieg entgegen. Zum Ende des Spiels ließ aber die Konzentration dann doch merklich nach, so dass der Gegner noch etwas Ergebniskosmetik betreiben konnte, aber der Sieg war da schon lange nicht mehr gefährdet. Beim 37:25 pfiffen die souveränen Schiedsrichter Walther/Voigt das Spiel schlussendlich ab.

Fazit: Deutlicher und auch in der Höhe verdienter Sieg, welcher nun direkt am Samstag beim VfL Oldenburg wiederholt werden soll, um optimal in das Spitzenspiel am darauffolgenden Zeteler-Markt-Samstag gehen zu können.

Spielfilm: 1:1 (5. Min), 6:2 (10.), 10:5 (15.), 13:7 (20.), 15:10 (25.), 20:11 (Halbzeit), 21:13 (35.), 24:17 (40.), 28:17 (45.), 31:17 (50.), 34:19 (55.), 37:25 (Endstand).

Die Neuenburger spielten mit: Lars Buschmann und Harald Niesel im Tor, Jonas Reuter (5), Stefan Thunemann (1), Bernd Bohlken (4/1), Devin Guenster (6), Simon Carstens (9/5), Tobias Kache (5), Jonas Michael, Niclas Bredehorn, Konstantin Pawils (4), Finn Ahrens (2), Nils Stulke (1).
 

   

   

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