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Bericht: 1. Herren - Rückzug aus der Landesklasse

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HSG Neuenburg/Bockhorn zieht Männerteam zurück
Die Verantwortlichen haben wegen akuter Personalnot die Reißleine gezogen. So begründet Coach Bernd Frosch die Entscheidung für einen Neuanfang in der neuen Saison in der Regionsoberliga.
 
Die Landesklassen-Handballer der HSG Neuenburg/Bockhorn haben wegen anhaltender akuter Personalnot und eines durch diverse coronabedingte Nachholspiele pickepackevollen Terminkalenders die Reißleine gezogen. Das erste Männerteam wurde von den Verantwortlichen schweren Herzens mit sofortiger Wirkung vom Spielbetrieb zurückgezogen und gilt als Absteiger in die Regionsoberliga.
 
Das trifft auch auf Ligarivale HSG Hude/Falkenburg zu, der vergangene Woche bereits seinen Rückzug wegen zu vieler verletzter sowie beruflich stark eingespannter Spieler bekannt gegeben hatte.
 
In richtigen Strudel geraten
 
„So schade es ist, aber wir sind in einen richtigen Strudel geraten und mussten jetzt einfach realistisch sein“, erklärt Neuenburgs Coach Bernd Frosch: „Wir bekommen zurzeit aus verschiedenen Gründen leider keine spielfähige Mannschaft zusammen.“
 
So habe man etwa vergeblich auf eine Rückkehr in den Kader von langzeitverletzten Leistungsträgern wie Bernd-Georg Bohlken oder Stefan Thunemann noch in dieser Saison gehofft. Zudem stehen die Neuenburger durch den verletzungsbedingten Ausfall von Lars Buschmann und den beruflichen Wechsel von Harald Niesel ohne Torwart da.
 
„Mir hätten bis auf Weiteres nur sechs, sieben Spieler zur Verfügung gestanden – darunter nur Außen und Kreisspieler, aber kein Torwart und kein Rückraumspieler“, bedauert Frosch: „Sich von Spieltag zu Spieltag mit dieser Rumpftruppe die Hucke vollhauen zu lassen – das können und wollen wir den verbliebenen Spielern nicht zumuten.“ Zumal auch mit personellen Aushilfen aus der Zweiten (unter anderem wegen Prüfungsstress) derzeit nicht zu planen sei.
 
Keinen anderen Ausweg gesehen
 
Daher habe man keinen anderen Ausweg gesehen, als die Erste zurückzuziehen. Wobei die Neuenburger trotz dieser Entscheidung und einer damit verbundenen Geldstrafe des Verbandes sportlich „weich“ fallen. Schließlich wird die Landesklasse am Saisonende ohnehin aufgelöst. Nur der Meister steigt direkt in die Landesliga auf, der Vizemeister hat noch eine kleine Chance, über die Relegation den Aufstieg zu schaffen. Alle andere Teams steigen automatisch in die Regionsoberliga ab. Und dort werden auch die Neuenburger in der neuen Saison einen Neustart wagen.
 
   
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